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HERZHAFTE BLÜTENKÜCHE

Wussten Sie, dass die Blüten der Taglilie essbar sind und als Delikatesse unter den Feinschmeckern gelten? Oder die Blüten der Indianernessel? 

Dabei geht das Kochen mit Blüten weit in die Geschichte zurück. Schon die Römer süßten ihren Wein mit Rosen- und Borretschblüten. Den anschließenden Kater kurierten sie mit Veilchen. Selbst unsere Großmütter nutzten Ringelblumen ganz selbstverständlich als Safranersatz und Gänseblümchen anstelle von Kapern.

Viele zarte Blütenblätter können Ihre Speisen mit zahlreichen Geschmacks- und Würznuancen köstlich bereichern. 

Wir zeigen Ihnen nachstehend ein paar Beispiele, welche Blüten Sie in der Küche wie verwenden können.


stauden
essbare blüten
essbare blueten
lavendel
Phlox

Taglilie (hemerocallis)

Taglilie

Der botanischer Name der Taglilie leitet sich vom Griechischen hemerokallis (einen Tag lang schön) ab. Die Freude währt trotzdem lang, denn während sich die eine Blüte verabschiedet, stehen die nächsten schon bereit. Ansonsten ist die Taglilie eine der robustesten und pflegeärmsten Gartenstauden, was den bedeutenden Staudenzüchter Karl Foerster zu dem Ausspruch veranlasste: "Sie ist die Blume des intelligenten Faulen."

Taglilienblüten mit Frischkäsefüllung

Taglilie

Zutaten:

  • 100 g Frischkäse
  • 100 g Schmand
  • 1 Knoblauchzehe 
  • Kraut und Blüten von Schnittlauch, Petersilie, Borretsch und Kapuzinerkresse 
  • 7 geöffnete Taglilienblüten

 

Und so wird´s gemacht:

Den Frischkäse und den Schmand miteinander verrühren. Die Knoblauchzehe hacken und unterrühren.

Die Kräuter waschen und fein hacken. Danach unter die Masse rühren und kräftig mit Salz abschmecken. 

Die Taglilien-Blüten säubern und dabei den Stempel und die Staubgefäße entfernen.

Die Füllung mit zwei Esslöffeln in den Blütenkelch geben.

Eine außergewöhnliche und delikate Vorspeise!


Indianernessel (Monarda)

Indianernessel Pink Lace

Die Indianer haben die antiseptische Wirkung der Indianernessel früh erkannt und behandelten kleinere Wunden mit Wickeln der Blätter. Mit ihrem thymolhaltigen Tee wurde von Zahnfleischentzündungen, über Kopfschmerzen und Fieber bis hin zu Blähungen vieles behandelt. Doch sie wussten auch: Vorbeugen ist besser als heilen. Frische oder getrocknete Monarda-Blätter waren daher ein beliebtes Würzmittel für viele leckere Gerichte. 

Blumenhonig mit Indianernessel

Indianernessel 'Fireball'

Zutaten:

  • 2 Stängel blühende Indianernessel (Monarda) 
  • 250 g flüssiger Honig

 

Und so wird's gemacht:

Einen ganz belassen. Beim anderen die roten Einzelblüten abzupfen und die grünen Kelchblätter unterhalb der roten Blütenblätter kleinschneiden.

Den ganzen Blütenstängel und die roten bzw. grünen Blütenblätter in ein sauberes Glas legen.

Mit dem Honig übergießen und nach ca. 2 Wochen hat der Honig das köstliche Aroma der Indianernessel angenommen.

Gibt jedem Tee eine ganz besondere Note!


Kandierte Phlox-Blüten

Phlox Flammenblume
Phlox paniculata ice cream

Zutaten: 

  • Blüten vom Staudenphlox
  • etwas Eiweiß
  • sehr feinern Zucker

Und so werden die kandierten Phlox-Blüten hergestellt:

Die gewaschenen und trockengetupften Blüten einzeln mit Eiweiß bestreichen. Dabei bitte keinen Silikonpinsel verwenden. Anschließend die Blüten durch den feinen Zucker ziehen, sodass sie rund-herum damit bedeckt sind.

Die Blüten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei etwa 50 Grad Cellcius und bei leicht geöffneter Backofentür circa 1 Stunde trocknen. 

In einem Behälter trocken, dunkel und luftdicht aufbewahren.

Sehr hübsch zur Dekoration auf Desserts und Kuchen oder einfach so zum Naschen!

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