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Hilfe, meine Rosen haben Blattläuse

Hilfe, meine Rosen haben Blattläuse

Wer kennt es nicht? Wunderschön blühende Rosen im Garten und plötzlich entdecken Sie eingerollte Blätter. Bei näherer Betrachtungen entdeckt man schnell schwarze oder grüne kleine Ungeziefer. Blattlausalarm!


Rose Augusta Luise

Blattläuse entziehen den Rosen Nährstoffe und geben dabei Giftstoffe ab. Sie hinterlassen zuckerhaltige Ausscheidungen, den sogenannten Honigtau, auf denen sich gern Rußtaupilze ansiedeln und die Photosynthese der Rose beeinträchtigen. Zudem sehen die schwarzen Beläge des Rußtaupilzes nicht wirklich ästhetisch aus.

Um möglichst schonend gegen die Schädlinge vorzugehen, empfehlen wir den Einsatz von Nützlingen. Machen Sie Ihren Blattläusen auf natürliche Art und Weise den Garaus!


Nützlinge gegen Blattläuse ansiedeln

Als Nützlinge gegen Blattläuse haben sich zwei Arten bewährt: Die Florfliege sowie der Marienkäfer


Florfliege (Chrysoperla) – der biologische Pflanzenschutz

Florfliegenlarve

Die Florfliege hat viele Einsatzgebiete. Zur Schädlingsbekämpfung sind vor allem ihre Larven interessant. Die Larven, die zu Recht auch „Blattlauslöwen“ genannt werden, entwickeln sich aus den Eiern der Florfliege und sind sehr gefräßig. Sie arbeiten bereits ab 12°C, und auch trockene Luft schränkt ihre Aktivität kaum ein.

Wirkungsdauer des „lebendigen Insektizid“

Die Wirkungsdauer der Florfliege ist begrenzt. Je nach Temperatur und Nahrungsangebot dauert die Entwicklung bis zur Verpuppung ca. 2-3 Wochen. Nach weiteren zwei Wochen schlüpft dann eine erwachsene Florfliege. Diese ernährt sich jedoch lediglich von Honigtau und fliegt weg, so dass bei einem erneuten Befall Wiederholung des Einsatzes in regelmäßigen Intervallen empfohlen wird.

Was macht die Florfliegenlarven so besonders?

Eine Bekämpfung mit den Florfliegenlarven ist sehr effektiv. Die ausgebrachten Larven werden sofort aktiv. Sie sind sehr robust, lichtunabhängig und sind bereits ab 12°C tätig. Auf dem Speiseplan der Chrysoperla Larven stehen neben Blattläuse auch Thrips, Wollläuse und Spinnmilben.

Anwendungsvideo zum Einsatz von Florfliegenlarven:


Biologischer Pflanzenschutz durch den heimischen Zweipunkt - Marienkäfer

Auch hier sind die Larven gefräßiger was Blattläuse angeht. Bis zu 150 Blattläuse stehen auf dem Speiseplan einer Larve pro Tag. Bei den Erwachsenen sind es bis zu 50 Blattläuse.

Entwicklung der Marienkäfer

Die Adalia bipuncta sind deutsche Zweipunkt-Marienkäfer. Sie legen über 2 – 3 Wochen ihre ovalen, gelben Eier in der Nähe der Blattläuse als „Eipakete“ ab. Circa eine Woche später schlüpfen die blinden Larven und suchen sofort per Tastsinn nach Blattläuse. Die Marienkäferlarven durchlaufen drei Häutungen innerhalb zwei Wochen, anschließend verpuppen sie sich. Nach 6 – 8 Tagen zerreißt der erwachsene Marienkäfer die Puppenhülle. Der Käfer ist entweder rot mit zwei schwarzen Punkten oder umgekehrt.

Vorteil von Marienkäfern: Sie verbleiben nach dem Schlüpfen im Garten. Auch als erwachsene Käfer ernähren sie sich weiterhin von Blattläusen.

Dosierung:  Für eine Beetrose empfehlen wir 30 Larven, für eine Strauchrose 60 und für eine Kletterrose 200 Marienkäferlarven.


Marienkäferlarve Blattläuse
Marienkäfer Blattläuse
Marienkäferlarve

Preis, Bestellung und Lieferung von Nützlingen

Da es sich bei den Nützlingen um Lebewesen handelt, haben wir diese nicht vorrätig. Gerne bestellen wir diese für Sie. Die Bezahlung erfolgt im Pohl Gartenmarkt.

 

Preis:

Florfliegen         500 Stück 19,95 €

Marienkäfer      30 Larven 14,95€   60 Larven 19,95€        200 Larven 39,95€

 

Die Lieferung der Nützlinge erfolgt im Larvenstadium. Sie sind innerhalb von 5 Arbeitstagen lieferbar und werden direkt an Sie ausgeliefert.


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